Plagiat-Scanner: Prädikat „sinnlos“

Zugegeben, das klingt provokativ: Viele Agenturen bieten das Prüfen auf Plagiat als Leistung an, aber unsere Agentur spricht sich dagegen aus?

In den letzten drei Beiträgen haben wir erklärt, was ein Plagiat ist und wann ein Plagiat vorliegt. Dass zwischen einem kurzen Zitat, bei dem der Verfasser nicht angegeben wurde, und dem dreisten Abschreiben aus Fachliteratur ein Unterschied besteht, ist wohl klar.

Ebenso klar: Unsere Ghostwriter arbeiten sauber. Wer sich an uns wendet, kann sicher sein, dass Textaufträge sorgsam erledigt werden.

Was ist nun, wenn sich ein Student oder eine Studentin an uns wendet, um einen selbstverfassten Text, eine Hausarbeit etc., auf eventuell vorhandene Plagiate prüfen zu lassen?

Wir finden: Das ergibt keinen Sinn. Der Verfasser, das ist der Urheber, weiß selbst am besten, ob und wieviel er „abgeschrieben“ hat. Fazit: Wir haben uns gegen die Verwendung von Software zum Erkennen von Plagiaten entschieden, schlicht deswegen, weil ihr Einsatz sinnlos wäre.